Susann (Hauptfigur der ersten Staffel)
ist eine sportliche Pferdenärrin und elegante Dame, die in ihrem Leben sowohl Rückschläge als auch Erfolge erlebt hat und sich natürlich die Erfolge nicht auf die Fahne schreibt. Ihre Freude am Organisieren ordnet sie stets dem Gemeinwohl unter. Aufkommende Unzufriedenheitsgefühle betäubt sie gerne mit einem Schluck Wein. Sie ahnt nicht, welche Kraft noch in ihr schlummert.
Hanna
war schon immer eine etwas eigenbrötlerische Natur. Jetzt wird sie zunehmend vergesslich. Früher war sie Wissenschaftler-Gattin, die sich den Kindern widmete. Schon lange ist sie Witwe und seitdem forscht und erfindet sie endlich selbst. Vor allem seit sie auf der Insel lebt: Das ganze Sortiment an Cremes und Tinkturen, die im kleinen Laden neben dem Haus verkauft werden, hat sie selbst entwickelt. Alles was sie dazu braucht, wächst im wunderschönen großen Garten. Auch ihre Kräuter, die sie so gerne zur Entspannung raucht.
Carla
ist die Künstlerseele der drei. Sie sorgt nicht nur für Flair und liebevolle Details im und ums Haus. Große Gemälde von ihr hängen an den Wänden und in den Regalen stehen viele Reisebildbände, für die sie berühmt war. Zusammen mit ihrem Mann Robert umsegelte sie die Welt. Er erforschte neue Gebiete und sie fotografierte und malte sie. Seit dem Unglück, bei dem Robert ums Leben kam, hat sie sich zurückgezogen und ein Hauch von Traurigkeit umgibt sie und will nicht mehr vergehen. Immer noch wirft sie Flaschen mit Briefen an einem von Roberts Lieblingsfelsen ins Meer. Hier, so sagte er, sei eine Art Tür zur besonderen Magie der Insel.
Die drei Freundinnen kennen sich seit ihrer Jugend. Sie haben Jahrzehnte in unterschiedlichen Erdteilen verbracht und dabei nie ganz die Verbindung verloren. Hier auf der Insel haben sie eines Tages beschlossen, an die alten WG-Zeiten anzuknüpfen. Sie leben in einem Cottage außerhalb des Dorfes, nahe am Strand.
John
wohnt in einem der Nebengebäude des Cottage. Er ist der verstoßene Gott des Diesseits, was hier keiner weiß. Sein Kontrahent hat dafür gesorgt, dass er im Diesseits fest sitzt ohne Möglichkeit mit dem Jenseits oder dem Universum in Kontakt zu treten. Eigentlich findet er das nicht so schlimm, das Götterleben hatte ihm schon lange nicht mehr zugesagt. Hier auf der Insel widmet er sich vor allem der Gartenarbeit und genießt das Leben mit den drei Freundinnen hier auf der Insel in vollen Zügen. Er hat noch ein paar seiner Fähigkeiten, wie beispielsweise das Verwandeln in jede andere Gestalt. Das lehrt er auch die anderen drei.
Der Gott des Jenseits
ist ein überzeugter Verfechter von Ordnung, Zuständigkeiten und sauber geführten Akten. Seit Jahrhunderten wacht er über das Gleichgewicht der Seelen – mit klaren Regeln, festen Abläufen und einer tiefen Abneigung gegen Neuerungen.
Sein Reich ist hell, hoch und beeindruckend – allerdings arbeiten seine Engel noch immer mit Schreibmaschinen. Dass der Andrang der Neuankömmlinge inzwischen etwas aus dem Ruder läuft, betrachtet er als vorübergehende Erscheinung. Modernisierung? Später vielleicht. Sehr viel später.
Sein größtes Ärgernis ist John, der Gott des Diesseits, der alles viel zu locker nimmt und sich obendrein noch verwandeln kann, wann es ihm passt.